Quelle: NWZ vom 06.09.2014

Ausbau des Sandweges soll im nächsten Jahr beginnen

Arbeiten in mehreren Abschnitten - Stadt informiert in Bürgerversammlung über Planungen

. . . von Heinz Arndt

OSTERNBURG - Nach langen Diskussionen und Forderungen soll nun im Laufe des kommenden Jahres der Ausbau des Sandwegs in Osternburg starten. Er soll in mehreren Abschnitten erfolgen. Den Auftakt bildet der Bereich Schulstraße/Sandweg von der Stedinger Straße bis zur Buswendeanlage am Sandweg Höhe Drielaker Heide.

Insbesondere der Zustand des Sandwegs von der Buswendeanlage stadtauswärts bis zum Müllersweg wird seit Jahren von verschiedenen Seiten scharf kritisiert. So hatte insbesondere der Bürger- und Gartenbauverein Osternburg- Dammtor mit der bis Anfang 2014 zuständigen Vorsitzenden Heidi Tauchert immer wieder die Sanierung und den Ausbau der vielbefahrenen Straße - die von zahlreichen Autofahrern als schnelle Verbindung aus dem Landkreis kommend in die Stadt genutzt wird - gefordert. In der Bürgerschaft wurde zudem immer wieder beklagt, dass durch die umfangreichen Baumaßnahmen beiderseits des Sandwegs und die dabei eingesetzten schweren Baufahrzeuge der Zustand der Straße sehr gelitten hat.

In einer ersten Bürgerinformation wollen das Amt für Verkehr und Straßenbau sowie die Fachdienste Tiefbau und Verwaltung Straßenbau am Mittwoch, 24. September, ab 18 Uhr in der Aula des Graf-Anton-Günther-Gymnasiums, Schleusenstraße 4, über den derzeitigen Stand der Planungen sowie über die Erhebung der Straßenausbaubeiträge informieren. "Hier können die Anlieger durchaus Wünsche und Anregungen hinsichtlich des Straßenausbaus äußern", berichtet der Bürgervereinsvorsitzende Uwe Lauterbach, nachdem er sich eingehend in der Stadtverwaltung über den Planungsstand informiert hat.

"Nach den mir vorgestellten Planungen handelt es sich um den ersten großen Bauabschnitt, weitere Bauabschnitte bis zum Müllersweg sollen folgen", erläutert er. Der Bürgerverein befürwortet diese Maßnahme ausdrücklich. Lauterbach: "Es muss am gesamten Sandweg eine Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer hergestellt werden. Gibt es heute doch ab dem Steenkenweg stadtauswärts auf der linken Fahrbahnseite keinen Fußweg. Die derzeitigen Planungen sehen einen derartigen Ausbau vor, sodass es keine Rennstrecke wird. Und das ohne Verkehrsschilder."

Der Bereich bleibe weiter eine Tempo-30-Zone.

Es handele sich um einen Standardausbau mit einer neuen Beleuchtung und neuen Kanälen und Versorgungsleitungen (wo die Notwendigkeit besteht), so der Vorsitzende. In Absprache mit der VWG werde der Buswendeplatz gestaltet. "Alles andere ist Zukunftsmusik", sagt Uwe Lauterbach. Noch sei zum Beispiele nicht geklärt, ob der Bus nach Fertigstellung des gesamten Ausbaus bis zum Müllersweg fährt.