Quelle: NWZ vom 17.04.2015

Anlieger stellen Forderungen im Ausschuss

Initiative Schulstraße/Sandweg will sich in Fragestunde melden von Heinz Arndt

OSTERNBURG - Die Bürgerinitiative Sanierung Schulstraße/Sandweg will sich in der nächsten Sitzung des Verkehrsausschusses (Montag, 20. April, 17 Uhr, Technisches Rathaus, Industriestraße 1) zu Wort melden. In der Einwohner-Fragestunde werden sich Vertreter der Initiative nach dem geplanten Ausbau des Straßenzuges Schulstraße/Sandweg erkundigen und Forderungen erheben.

Gefragt wird, ob nicht eine Sanierung der Schulstraße und des Sandweges bis zur Busendhaltestelle reichen würde? Nach Ansicht der Initiative gibt es in diesem Bereich bereits einen ausreichenden Gehweg und eine mehr als ausreichende Straßenbreite für eine Tempo-30-Zone. Ferner will die Initiative wissen, ob nicht der gesamte Sandweg als ein Bauabschnitt zu betrachten ist und entsprechend die Kosten auf alle Anwohner umzulegen sind?

Die Initiative fordert unter anderem kleine Verkehrsinseln bzw. Querungshilfen sowie besondere Pflasterungen, um den Bereich der Tempo-30-Zone deutlich zu machen. Überdies soll es ein Durchfahrverbot für Lastwagen ab 40 Tonnen geben.

In der jüngsten Sitzung am vergangenen Donnerstag forderten die Teilnehmer des Runden Tisches Osternburg die Bürger auf, möglichst zahlreich zu der Sitzung des Verkehrsausschuss zu erscheinen. "Die Ausbau-Planungen betreffen nicht nur die Schulstraße und den Sandweg, sondern unseren gesamten Stadtteil, wenn dieser Straßenzug zu einer Ausweichstrecke für die Bremer Heerstraße ausgebaut wird", sagt Pastor Holger Rauer, Sprecher des Runden Tisches Osternburg.

Ab sofort ist die Bürgerinitiative auch online erreichbar. Unter seewaldkristian.wix.com/osternburg können Kommentare geschrieben, Anregungen gegeben und Kritik geäußert werden.