Quelle: NWZ vom 23.02.2008

Sandweg-Ausbau nicht vor 2011

Bürgerverein Osternburg setzt sich für Anwohner-Versammlung ein

. . . von Heinz Arndt

DER RUNDE TISCH OSTERNBURG HAT GETAGT. DER GEPLANTE AUSBAU DES SANDWEGES WAR DAS ZENTRALE THEMA.

OSTERNBURG - Zentrales Thema des Treffens des Runden Tisches Osternburg am Donnerstagabend war der vom Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor bekannt gegebene Plan, den Sandweg auszubauen. Bürgervereins-Vorsitzender Helmut Schultheiß kündigte an, dass dieser Ausbau nicht vor dem Jahr 2011 zu erwarten sei.

Schultheiß sah es aber genau wie weitere Mitglieder des Runden Tisches als wichtig an, die Anwohner des Sandwegs schon jetzt auf das Vorhaben hinzuweisen. "Es ist davon auszugehen, dass einiges an Kosten auf die Anwohner zukommt. Sie können sich jetzt frühzeitig darauf vorbereiten", sagte er.

Der Ausbau des Sandwegs ist aufgrund des unzureichenden Straßenzustandes und zur Verbesserung der Schulwegsicherung in den Investitionsplan 2007 bis 2011 der Stadt aufgenommen worden. "Die Aufnahme von finanziellen Mitteln hierfür ist im Haushaltsplan 2011 zu erwarten. Somit kann davon ausgegangen werden, dass die Planungen 2009 oder 2010 aufgenommen werden", so Schultheiß.

In diesem Zusammenhang warnte der Bürgervereinsvorsitzende davor, den Sandweg zu einer Parallelstraße zur Bremer Heerstraße auszubauen. Es sei aber zu erwarten, dass der Sandweg durchweg eine Fahrbahnbreite von 6,50 Metern mit straßenbegleitenden Gehwegen erhalte. Konkrete Pläne lägen jedoch noch nicht vor. Der Bürgerverein werde sich darum bemühen, eingehendere Planungen möglichst noch im Herbst dieses Jahres den Anwohnern vorlegen zu können, betonte Schultheiß. Möglicherweise werde man auch eine spezielle Versammlung für die Betroffenen veranstalten.

Schultheiß empfiehlt den Anwohnern, sich bereits jetzt Gedanken darüber zu machen, wie der Ausbau aussehen könne. "Dann können alle Vorschläge gebündelt und die Meinungen gesammelt werden. Nächster Schritt könnte eine Versammlung aller Anwohner mit den Ratsvertretern und den Verantwortlichen der Stadt sein." Ziel müsse es sein, möglichst eine alle zufriedenstellende Lösung zu finden.