Quelle: NWZ vom 28.01.2015

Anwohner fürchten Ausbau

Gründung einer Bürgerinitiative am Sandweg

Bericht von Heinz Arndt



OSTERNBURG - Mit einem Flyer mit der Schlagzeile "Wir wollen keine Rennstrecke in Osternburg!" laden drei Anliegerinnen aus der Schulstraße und dem Sandweg zu einem ersten Treffen hinsichtlich des ab 2016 geplanten Ausbaus des Straßenzuges Schulstraße/Sandweg ein. Diese Zusammenkunft findet am Dienstag, 3. Februar, um 19 Uhr in den Räumlichkeiten von Helga Leuckert an der Schulstraße 28 statt. Angedacht ist die Gründung einer Bürgerinitiative gegen die von der Stadt im September vergangenen Jahres vorgestellten Planungen.

Die Hauptforderung der Anliegerinnen lautet: Keine sechs Meter breite Fahrbahn in der Tempo-30-Zone, die zum Rasen einlädt. "Wir sind derzeit dabei, uns eingehend darüber zu informieren, was zur Gründung einer Bürgerinitiative gehört. Erste Gespräche haben wir zu dritt geführt, doch wir denken, wir stehen nicht alleine mit unserer Forderung. Jetzt möchten wir diese Kräfte bündeln. Wir sind auch der Meinung, dass viele Anlieger Bedenken gegen die vorgestellten Planungen haben. Diese Anliegen möchten wir jetzt sammeln und bündeln und sie dann der Stadt vortragen sowie fragen, inwieweit kann man da noch etwas ändern", erläutert Helga Leuckert. Ein Thema werden ihrer Meinung nach sicherlich auch die von der Stadt hinsichtlich des Ausbaus erhobenen Straßenausbaubeiträge sein.

"Auf unserem ersten Treffen können wir natürlich nicht über den geplanten Ausbau informieren, dies können nur das Amt für Verkehr und Straßenbau sowie die Fachdienste Tiefbau und Verwaltung Straßenbau. Wir können nur besprechen, was können wir Schritt für Schritt tun und fragen daher auch, wer kennt sich bereits mit derartigen Initiativen aus", erklärt Helga Leuckert.