Quelle: NWZ vom 28.10.2015

Nach Wasserrohrbruch Straße gesperrt

Reparatur abgeschlossen - In einigen Tagen Arbeiten am Fahrbahnbelag
. . . von Susanne Gloger

Nach Notruf ausgerückt: Eine für die EWE tätige Baufirma reparierte den Wasserrohrbruch.

Bild: Oliver Perkuhn

OSTERNBURG - Sperrung am Sandweg - da wird es doch nicht mit der viel diskutierten Sanierung losgehen? Das dachten Anwohner am Montag und wurden ärgerlich, weil die Stadtverwaltung sie nicht, wie versprochen, über den Baustart informiert hatte. Unmittelbar nach der Abzweigung zur Straße Am Hayengraben (einer Sackgasse) standen die Absperrbaken.

"Wir haben dort nicht mit dem Bau begonnen, sondern es handelt sich um Arbeiten, die auf Grund eines aktuellen Schadens vorgenommen werden mussten," informierte Stadtsprecher Reinhard Schenke auf Nachfrage der NWZ. Die Polizei habe in der Nacht zu Montag eine Schadstelle im Sandweg in Höhe der Hausnummer 178 (Nähe Hayengraben) gemeldet. Es handelte sich um eine Schadensstelle an einer Trinkwasserleitung. Dafür ist die VWG beziehungsweise die EWE zuständig, so Schenke. Für die Reparatur des Wasserrohrbruchs, die umgehend erforderlich war, wurde eine für die EWE tätige Baufirma per Notruf alarmiert. Reinhard Schenke: "Um die Trinkwasserleitung zu reparieren, musste der Sandweg gesperrt werden. Nur das hat die Stadt gemacht."

Die Reparatur ist abgeschlossen. In einigen Tagen, wenn der jetzt wassergesättigte Boden trocken sei, werde der Fahrbahnbelag (Betonsteinpflaster) noch einmal nachreguliert, so der Stadtsprecher. "Dies wird dann unter halbseitiger Sperrung erfolgen." Laut den Fachleuten des Tiefbauamtes kommen solche Schäden verstärkt dort vor, wo der Baugrund weich und damit die Leitungen bruchanfällig ist - wie auch am Sandweg. Wenn die Straße ausgebaut sei, kämen so etwas deutlich seltener vor, so die Stadtverwaltung.

Bericht Ende




Kommentar: Wenn man der Straßenerhaltungspflicht regelmäßig nachgekommen wäre, und den Sandweg nicht sich selbst überlassen bzw. lieblos rumgestückelt hätte und die Tonnenbegrenzung der Fahrzeuge die hier verkehren öfter mal überprüft hätte, wäre es wahrscheinlich erst später aufgetreten. Diese Rohre liegen ja auch nicht erst seit gestern in der Straße.
Hätte, würde, wenn . . . (Rohre gehen nun einmal kaputt).

Unser Anliegen lautet nach wie vor: Bitte saniert die Straße schonend (5t. Anwohnerstraße und nicht 40t. Autobahnzubringer) auf Staats- / Gemeindekosten, damit die Anwohner nicht in die Armut getrieben werden und in Absprache mit den Anwohnern. Das werden alle Anwohner sehr begrüßen.

Michael G.